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Heinz K. aus H. - Sampler Der
jetzt
schon semi-legendäre Sampler über den paranoiden,
unglaublich einsamen Über-Rentner Heinz K., der die letzten
Jahre seines Lebens damitverbrachte, die verhasste Nachbarschaft
auszuspionieren. Mit zwei GUMMO - Stücken und einem
pcn - stück (aka Chris). mehr
info über Heinz
K. oder Heinz K. bestellen >> The Gruesome Twosome - Album 25 Songs unter extrem
hinderlichen Bedingungen
aufgenommen, ein autistischer Amoklauf zwischen aggressiver
Verspieltheit, Ekel-Pop, Nerd-Metal, No-Fun-Punk, geistiger
Verwirrtheit, eitel gepflegter Geschmacklosigkeit und
improvisiertem Leichtsinn. Uncoole Musik für uncoole
Leute. Piqueur Acts - Album 54
Songs in 4 Takes. Ungefiltert, ungeprobt, unausstehlich. Für
uns war es leicht, diese CD aufzunehmen. Für Euch
ist es dafür umso schwerer, sie anzuhören. die
CD´s bei BODENSATZ bestellen >> die CD´s bei AMOEBENKLANG bestellen >> the gruesome twosome >> piqueur acts die CD´s bei MINORLABEL bestellen >> "Als
Debütanten gleich zwei unterschiedliche CDs herausbringen ist
schon ein Wagnis. Aber im Falle von Münchens Gummo
(mit Christian Nothaft & Harry Streng als Nukleus)
wäre alles andere auch wenig logisch. Auch weil
»Logik« hier vor allem einen Schweinsgalopp
querfeldein bedeutet, bei dem aber schnell klar wird woher hier die
Energien gezogen werden. Zitat: "Wenn ich ganz ehrlich bin habe ich keinen blassen Schimmer, was man mit so einem Radau bezwecken will. Soll das Kunst sein? Bin ich zu alt dafür? Oder zu doof? Ist das die logische Fortführung von Stockhausen oder den Neubauten? Protest gegen das Establishment? Ich versteh es nicht. Antworten! Bitte!" -------------------------------------Zitat Trust Nr. 117 (wahrscheinlich über Piqueur Acts): "...nach spätestens fünf Liedern unerträglich." ------------------------------------- "Das
Münchner
Bodensatz-Label ist schon eine Klasse für sich: In diesem
selbst ernannten "kulturellen Enddarm der Stadt" treffen sich
Krachmacher, Gitarrenhelden, schräge Typen, LoFi-Experten und
Tontüftler, stellen in unterschiedlicher Zusammensetzung das
Personal für rund zwei handvoll Bands und scheinen dabei nur
einen wirklichen Gott zu kennen: Den Trash! Neueste
Enddarm-Ausscheidung ist GUMMO, eine Formation zweier Krachmacher aus
anderen ebenso wunderbaren wie seltsamen Bodensatz-Bands namens
AUTOZYNIK, ABU BIMBEL, KUBE NOTHAFT oder EAT ME TENDER. Und warum eine
CD rausbringen, wenn man auch zwei machen kann? GUMMO zumindest haben
es getan und schieben ihrem Erstling "The Gruesome Twosome" noch eine
mit 54 Songs (!) auf gerade mal 37 Minuten bestückte CD namens
"Piqueur Acts" hinterher, aufgenommen in gerade mal vier Takes. Wie das
klingt? Genau so! Brachiale Gitarre, Bass, Schlagzeug, verzerrter
Gesang und wirre Texte oder so etwas Ahnliches vermengen sich zu kurzen
Soundfetzen, irgendwo in der Welt zwischen bis in die Magengrube
gehenden Metal und alles zerstörenden Hardcore. Eine wunderbar
fiese Sache und nicht für depressive Menschen oder
ästhetische Hardliner zu empfehlen. "100 Prozent improvisiert,
100 Prozent unausstehlich" sagen GUMMO selbst über ihr
Side-Album. Etwas eingängiger, aber trotzdem keine leichte
Kost: "The Gruesome Twosome", mit über 75 Minuten ein echter
Longplayer mit gerade mal 25 Tracks, die einem irgendwie alle etwas
bekannt vorkommen. Der fiese Soundangriff von "Piqueur Acts" findet
hier etwas gradlinigere und teilweise eingängigere
Songstrukturen zwischen MELVINS, langen Gitarrenlinien und
süßen Popmelodien. Eine unglaubliche Mischung weit
abseits des langweiligen Mainstreams. ------------------------------------- Eine
Band mit dem
Namen GUMMO klingt entweder nach tiefschwarzem Zynismus
mit Sludgenoisedoom-Basis oder nach BETHLEHEM oder
NECROPHAGIA....
oder sie hat sich doch nicht nach dem Filmvorbild benannt.
Letzteres tippe ich mal bei GUMMO aus München oder
ich verstehe ihren Humor einfach nicht... ach,
labern wir nicht um den heissen Brei... Ich
verstehe GUMMO wirklich nicht. Musikalisch wird hier
offensichtlich minimalistisch im Proberaum rumimprovisiert, ein
paar Samples eingestreut und alberne Texte wie "Suck my Dick
Steven Soderberg" draufgerotzt. Daß sich
die Bayern nicht ernst
nehmen wird schon im Bandinfo klar, aus dem ich
mal
die Definition "Puke-Pop" für ihren Stil
übernehme. ------------------------------------- "Free
Rock (!) ------------------------------------- GUMMO-
CD The
Gruesome Twosome
GUMMO
- CD Piqueur Acts ------------------------------------- GUMMO-
CD The
Gruesome Twosome GUMMO
- CD Piqueur Acts ------------------------------------- Der Ekel angesichts von Retro- und Neo-Rock
unterscheidet sich von anderen großen historischen
Musik-Ekeln (z.B. dem Ekel vor bestimmten Formen von Folk) insofern,
als er so gut wie keine Distinktionsmöglichkeit abwirft. Sich
davor zu ekeln, macht nicht wirklich interessant und nicht wirklich
übellaunig, nur müde. Es verteidigt weder ein
Territorium noch eine Erkenntnis. Es ist mehr so, wie sich vor
Günther Jauch, Jürgen Domian oder Sönke
Wortmann zu ekeln. Gegen die Selbstverständlichkeit, mit der
der Neo-Rock aktueller „Wir waren jung und brauchten das
Medienecho“-Bands auftritt und verhandelt wird,
lässt sich nicht wirklich sinnvoll prozessieren. Wozu auch,
sie ist ja aussitzbar – die werden immer noch früh
genug als Reissäcke nach China verkauft. Ärgerlich
daran ist allerdings, dass dann bestimmt wieder Gruppen und
Ansätze mitverscheuert werden, die mit
„Rock“ anders umgingen als die ganzen
Zielgruppen-Gulaschkanonen. In Brüchen zum Beispiel, die nicht
deckungsgleich sind mit der Gebrochenheitsrhetorik des Neo- und
Retro-Rock, die ja bloße nachgestellte Subjektwehwehchen
rockhistorischer Künstlermännchen sind, runtergeladen
aus den tragisch oder pseudo-tragisch verlaufenden Erzählungen
der Bob-Dylan-Kongress-Bände und Jim-Morrison-
Herrenparfümästhetik-Poster. Solche
Erzählungen setzen eine klar abgrenzbare
Trägergestalt voraus, wofür sich in den meisten
Gruppenkonstellationen das Gesangs- und Songschreibesubjekt (oder eine
vergleichbare Energiezentrumsfigur) anbietet. Deren
Subjektivität markiert zugleich die
„Tiefe“ der Banderzählung. Und sie zurrt
das Gefüge „Band“ um sich zusammen, die
nur der Orchestrierung der in ihr verwahrten Subjektivität
dient. Die Band muss eine handliche oder auch mal (für die
Anspruchsvolleren) etwas unhandlichere Warenform aus dem
Gefühlsdusel heraushauen. Einen stabilen und soliden Laufsteg
für die hübschhässliche Gebrochenheit des
AutorInnenrock. Die Münchner Gummo hingegen arbeiten an einer
Rockmusik ohne solches Gallionssubjekt. Und tun das trotzdem noch mal
anders als die neo-progressiven Bands der 1980er (zum Beispiel des
SST-Labels). Anders aber auch als der Postrock, der die
Abgeschmacktheit der Rocksubjektivität gegen eine klassische
Kunstsubjektivität (und deren Regeln) eintauschte. Und
ebenfalls ganz ohne den Entsagungs- und Nüchternheitsduktus
des formgestrengen Math-Rock. Sie spielen einen deftigen und heftigen
Rock, aus dem alle subjektästhetischen Behauptungen
ausgekämmt wurden, der sich aber dennoch nicht in vermeintlich
sichere Abstraktionsmodelle flüchtet. Einen Rock mitsamt
seiner Verwesungen, Entstellungen und Beschädigungen. Wie
unter Verbandsmull ist dabei die klassische harte Rockform noch zu
auszumachen. Gummo beharren auf das Nihilistische und Dunkle, das
Zersetzende und Ätzende, das Zerstörte und
Zerstörerische der Rockidee – ohne darin selbst
versinken zu wollen wie einst GG Allin, über dessen
Widersprüche es in einem Stück heißt, er
hätte für Ross Perot gestimmt. Gummo richten die
berühmte Rock-Gewalt gegen sich selbst aus. Jene
„Rock-Gewalt“, die historisch in den jeweils
aktuellen RockrebellInnen verkörpert war. Und die
über das Pathos der Selbstzerstörung hinaus auch in
die Ausdrucksformen eingegraben hatte, zum Beispiel als jene schmutzige
und grobe Materialität des Gitarrensounds bei den
frühen Black Sabbath. Diese Form von Soundbehandlung wird von
Gruppen wie Gummo (oder den ähnlich arbeitenden
österreichischen BulBul) von ihrer Subjekterzählung
entkoppelt und freigesetzt
. Aus den als Inszenierung begriffenen Originalen können
Mirkofasern herausgezoomt werden, isoliert und vergröbert zu
flirrenden Noise-Soden und geschreddertem Post-Metal als die
verwackelten Polaroids eines semi-abgefeimten Rockbösen. Es
sind Zombieversionen von Rocksubjektivität. Somit landen Gummo
im unmittelbaren Einzugsgebiet von Rockdekonstruktion. Stichwort:
Melvins oder entschleunigte Ruins. – Beide haben ja die
Außenhaut von Rock in Richtung historischer Avantgarde
durchstoßen, ohne zugleich in einem
ausbildungsästhetischen Sinne wirklich Avantgarde zu sein.
– Gummo hätten insofern auch gut auf das keinen
Millimeter von seiner Gründungsobskurität
abgerückte Hamburger Label Fidel Bastro gepasst, sind aber dem
Münchener Lokalzusammenhang von Bodensatz verpflichtet, wo die
beiden Duo-Hälften Christian Nothhaft und Harry Streng bereits
seit längerem Projekte wie Autozynik, Abu Bimbel, Kube Nothaft
oder Eat Me Tender unterbringen können. Ihr Debüt als
Gummo verteilt sich auf gleich zwei CDs: „The Gruesome
Twosome“ ist das nach herkömmlichen Albumstandards
organisierte Album und „Piqueur Acts“ der Evil Twin
mit insgesamt 54 Noiserockminiaturen, allesamt
Untereinminüter, bei denen ca. ein Viertel der Spielzeit auf
die stoische Computerstimmen - Anmoderation des Songtitels
entfällt. Keine ausformulierten Stücke also, eher
Aphorismuscore. Und das Tracklisting wurde, um die Sache noch einen
Tick komplizierter zu machen, unmittelbar auf die CD gedruckt, denn
BenutzerInnen - freundlichkeit is just another word for nothing left to
fight. |
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